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Südwestfälische Radwanderrouten - Volle Pulle Südwestfalen
Werner Kroll 
31.08.2007, 10:29:10
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Projekt: „Südwestfälische Radwanderrouten à Radtouristisches Netz Südwestfalen à Volle Pulle Südwestfalen“
Beschreibung:
Durch die waldreichste Region von Nordrhein-Westfalen, auf einem Netz von über 2.000 km erschließt sich dem „Reisenden mit dem Fahrrad“ der Märkische Kreis, der Kreis Soest, der Hochsauerlandkreis, der Kreis Olpe und der Kreis Siegen-Wittgen-stein.
Was heute durchgängig noch nicht möglich ist, kann durch Vernetzung und Optimierung vorhandener touristischer Radverkehrsinfrastruktur erreicht werden.
Dabei bieten die Flusstäler und Stauseen Südwestfalens ideale Voraussetzungen, die für eine Vernetzung erforderliche Fahrradinfrastruktur zu schaffen bzw. zu optimieren.
Als Beispiele guter kreisübergreifender kommunaler Zusammenarbeit und bürgerschaftliches Engagement stehen der „RuhrtalRadweg“ von Winterberg nach Duisburg, die „Lenneroute“ von Winterberg nach Hagen mit angeschlossenem „SauerlandRadring“, die „2 Länder-Tour“ von Kirchen(Sieg) nach Finnentrop.
Die Erfolgsgeschichte RuhrtalRadweg zeigt bereits 1 Jahr nach Eröffnung, dass der Radtourismus auch in der hügeligen südwestfälischen Region voll im Trend liegt.
Die „Lenneroute“, ein Gemeinschaftsprojekt von 10 Städten / Gemeinden an der Lenne und 3 Kreisen in Südwestfalen ist zwar im Unterlauf des Flusses noch ausbaufähig, zeigt dem Radwanderer beispielhaft von der Quelle bis zur Mündung die Naturerholungsregion, die Industriekultur und die Vielfalt der so erfolgreichen mittelständischen Industrien.
Beide Radwanderwege bilden das Herzstück der künftigen „Südwestfälischen Radwanderrouten“ in der Ost – Westrichtung und werden komplettiert mit dem 2 LänderRadweg von Kirchen über Finnentrop und der konsequenten Weiterführung über den Möhnesee bis nach Soest in der Süd-Nordrichtung.
Dabei stellt die Gemeinde Finnentrop das „Radkreuz“ Südwestfalens dar.
Deutschland, ein Fahrradreiseland - und Südwestfalen gehört dazu -.
 

Projektidee „Rotes Höhenvieh“
INI - Initiative für Jugendhilfe, Bildung & Arbeit e. V., D-59557 Lippstadt 
29.08.2007, 14:41:07
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Projektidee „Rotes Höhenvieh“
Zur Information: Die Kulturlandschaft in der Region Südwestfalen ist das Ergebnis einer Jahrhunderte langen Nutzung der Landschaftsräume durch den Menschen und seine Nutztierrassen. Landschaft und Weidevieh haben sich daher in gegenseitiger Abhängigkeit entwickelt. Die besonderen Bedingungen im Mittelgebirgsraum haben zur Ausbildung spezieller Nutztierrassen geführt, z. B. zur Rinderrasse des Roten Höhenviehs. Die Intensivierung der Tierhaltung und Züchtung immer „produktiverer“ Tierrassen führte jedoch zu einer Verdrängung des Roten Höhenviehs seit den 30er Jahren dieses Jahrhunderts. Durch Einkreuzung des ebenfalls einfarbig roten Anglerrindes, einem roten Niederungsvieh, erhöhte man z. B. erheblich die Milchleistung. Der letzte reinrassige Höhenviehbulle wurde bis 1964 zur Zucht eingesetzt. Reinrassiges Rotes Höhenvieh gibt es heute nicht mehr. Im Hochsauerlandkreis dominieren nun das hoch gezüchtete Rot- und Schwarzbunte Milchvieh sowie verschiedene Fleischrinderrassen. Durch Rückzüchtungen versuchen einige wenige landwirtschaftliche Betriebe, Fördervereine und Institutionen das Rote Höhenvieh mit all seinen positiven Eigenschaften wieder zu erlangen.
Die Projektidee:
Durch den Verlust der alten Nutztierrasse Rotes Höhenvieh gehen unwiederbringlich wertvolle Erbanlagen verloren. Daher ist ihr Erhalt als altes Kulturgut mit regionalem Bezug eine Investition in die Zukunft der Region Südwestfalen. Aufgrund seiner vielseitigen Eigenschaften und seinem geringen „Spezialisierungsgrad“ ist das Rote Höhenvieh, verglichen mit den heutigen Hochleistungs-Rinderrassen, im modernen landwirtschaftlichen Betrieb nicht wirtschaftlich. Daher müsste die Haltung dieser Rinderrasse gefördert werden, z. B. durch finanzielle Anreize, aber auch durch Informationsweitergabe usw. Im Rahmen eines Projektes zur Förderung der Haltung des Roten Höhenviehs kann der gänzliche Verlust dieser alten regionalen Nutztierrasse jedoch vermieden und es selbst in verschiedenen Bereichen genutzt werden. Im Natur- und Landschaftsschutz: Aufgrund seiner positiven Eigenschaften, insbesondere seiner Genügsamkeit, ist eine Weidehaltung des Roten Höhenviehs auch auf mageren und/oder auch feuchten Weiden, z. B. in Fluss und Bachauen, möglich. So kann diese Rinderrasse sehr gut zur Landschaftspflege, d. h. im Rahmen einer extensiven Beweidung von Nass- und Feuchtweiden in den Niederungen oder auch Magerweiden und Wiesen in den Höhenlagen, in Natur- und Landschaftsschutzgebieten eingesetzt werden. In der Gastronomie und im Lebensmittelhandel: Das Rote Höhenvieh liefert ein qualitativ sehr hochwertiges Fleisch, das als besondere südwestfälische Spezialität in der regionalen Gastronomie und im regionalen Lebensmittelhandel angeboten werden könnte. Zur Beschäftigung und Ausbildung: Die Zucht und Viehaltung könnte auch durch Beschäftigungsträger übernommen werden zur Beschäftigung und Ausbildung, z. B. von Langzeitarbeitslosen oder sonstigen benachteiligten Personengruppen. Zur Bewerbung der Region: Als regionale Nutztierart und Spezialität im gastronomischen Bereich dient das Rote Höhenvieh sowohl der Bildung der Binnenidentität als auch der Bewerbung der Region nach außen.
Kontakt: INI - Initiative für Jugendhilfe, Bildung & Arbeit e.V., Südstr. 18, 59557 Lippstadt, Telefon : 02941/752-265, Telefax : 02941/752-222, E-Mail: Norbert.Hoetzel@ini.de
>> vollständigen Projektvorschlag lesen 

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